Dieses Teil habe ich mal meinen Kommilitonen aufgedrängt, als es ans Diplomarbeit schreiben ging. Es behandelt im Schnelldurchlauf das Thema Formatvorlagen, Kapitel- und Seitennummerierung, Verzeichnisse sowie Bild- und Tabellenbeschriftungen. Für alle, die im Studium oder in der Schule wissenschaftliche Arbeiten schreiben müssen sind die beschriebenen Funktionen von OpenOffice eine echte Unterstützung. Und OpenOffice ist auch bei Dokumenten über 100 Seiten noch schnell
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Ich stolperte vorhin über die Internetseite ebayfaults.com [LINK], die dabei helfen soll Tippfehler in ebay-Produkbeschreibungen zum eigenen Vorteil zu nutzen. Zum Test tippte ich ‘notebook’ ein und erhielt satte 100 Treffer. Auffällig oft fand sich dabei die orthographische Entgleisung ‘Notbook’.
Langsam dämmerte es mir, dass dies wohl kein Tipp- sondern tatsächlich ein Rechtschreibfehler ist. Da frage ich mich doch für welche Notsituation sich die Verfasser der ebay-Angebote diese Books vorschlägt.
Einen, der den Vogel abschiesst gibt es ja immer. In diesem Fall ist es der ebay-Nutzer suchen-bieten-com, der sein ‘Dell Latitude CPX H - Nootebook’ [LINK] als ‘Perfectes Office - Laptop’ anpreist.
In einem wilden Ritt, im Zuge dessen weder auf Groß- und Kleinschreibung, noch auf sprachliche Ästhetik (’Schaniere und Verschluss Top’) Rücksicht genommen wird, prügelt der Autor den Leser durch die mannigfaltigen Vorzüge dieses Traumgeräts.
- ‘eine Ausdauertest hat mit Bravur bestanden’
- ‘Nootebook Tasche , in der Platz für Drucker und Nootebook ist’
- Kabel und Netzteil, die jedoch ’seperat eingepackt werden’ müssen.
- Eine kostenlose Software zur Virenabwehr, deren ‘Lizens jederzeit verlängert werden kann’. (??)
Selbst eine technologische Weltneuheit darf in diesem Paket nicht fehlen: So verspricht suchen-bieten-com eine ‘Dell Reperatur CD im PDF Format’ mitzuliefern; eine bemerkenswerte Seltenheit.
I have been pondering this new idea: The Open Source Victory Index
I hold a firm belief in the fact that in the end Open Source will prevail over proprietary software and standards that lock in users and hinder innovation. But wouldn’t it be nice to how far along we are?
So I thought of making a scoring scheme by which one would analyze a number of RSS feeds and use the resulting score to form an index that shows how the current stream of news reflects the epic struggle for an open society.
I was thinking of including 4 feeds in this index:
- ZDNET
- Slashdot
- The Register
- heise News (in my eyes the best tech news site, albeit being mostly in German)
The scoring scheme itself need some work but I find it an interesting idea.
Glückwunsch Herr Stoiber!
Nachdem die Dilettanten aus Ihrem Büro sich doch tatsächlich haben erwischen lassen, als sie Frau Pauli (nach alter Bayerischer Art mit dreckigen Geschichten aus dem “Privatleben”) mundtot machen wollten, haben Sie und Ihre Partei das ganze Land wochenlang mit belanglosen Scheindebatten genervt.
Nun haben Sie endlich dieses lächerliche Gezicke beendet; im wohl unwichtigsten Freistaat der Welt kann wieder Frieden einkehren und die Ureinwohner können weiter in Ruhe Weißwurst essen, lächerliche Musik machen und hören, Lederhosen tragen und sich der deutschen Sprache verweigern.
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Nach dem Skandal um die Durchsuchung des Piratbyrån in Schweden [wiki] wurde auch hier in Deutschland mit relativ kurzer Verzögerung eine Piratenpartei [link] gegründet. Mittlerweile ist sie eine Partei (Kurzbezeichnung PIRATEN) mit Bundesverband und einigen Landesverbänden und hat eine recht aktive Community.
Was mich wirklich beeindruckt hat, ist das Parteiprogramm [link]. Auf nur neun Seiten werden wirklich wichtige und oft unterschätzte Probleme der Wissensgesellschaft angesprochen. Besonders lesenswert ist folgender Absatz über Kopierschutz etc.:
Systeme, welche auf einer technischen Ebene die Vervielfältigung von Werken be- oder verhindern (”Kopierschutz”, “DRM”, usw.), verknappen künstlich deren Verfügbarkeit, um aus einem freien Gut ein wirtschaftliches zu machen. Die Schaffung von künstlichem Mangel aus rein wirtschaftlichen Interessen erscheint uns unmoralisch, daher lehnen wir diese Verfahren ab.
Darüber hinaus behindern sie auf vielfältige Art und Weise die berechtigte Nutzung von Werken, erschaffen eine vollkommen inakzeptable Kontrollierbarkeit und oft auch Überwachbarkeit der Nutzer und gefährden die Nutzung von Werken durch kommende Generationen, denen der Zugang zu den heutigen Abspielsystemen fehlen könnte.
Zusätzlich stehen die gesamtwirtschaftlichen Kosten für die Etablierung einer lückenlosen und dauerhaft sicheren Kopierschutzinfrastruktur im Vergleich zu ihrem gesamtwirtschaftlichen Nutzen in einem extremen Missverhältnis. Die indirekten Folgekosten durch erschwerte Interoperabilität bei Abspielsystemen und Software erhöhen diese Kosten weiter.
Quelle: Parteiprogramm der Piratenpartei Deutschland S. 3
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